Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedinungen gelten für alle Programme, Trainings, Seminare, Workshops und sonstigen Leistungen, die von der Marienhaus Bildung angeboten und erbracht werden.
2. Die Marienhaus Bildung ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung Dritter zu bedienen.
3. Soweit in Verträgen mit Teilnehmer* von diesen Geschäftsbedingungen abweichende Vereinbarungen getroffen werden, gehen diese individuellen Vereinbarungen vor.

2. Anmeldungen
1. Alle Anmeldungen zu Veranstaltungen der Marienhaus Bildung erfolgen schriftlich, per Fax, Online-Anmeldung oder Email und werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, da die Teilnehmerzahlen im Interesse einer erfolgreichen Veranstaltung begrenzt sind.
2. Die Anmeldungen sind für den Anmeldenden und für die Marienhaus Bildung verbindlich.

3. Bestätigung
Soweit kein gesonderter Vertrag geschlossen wird, kommt der Vertrag durch die schrifltiche Bestätigung der Marienhaus Bildung per Email zustande. Bei Bedarf ergeht die Bestätigung per Post.

4. Teilnahmegebühren
1. Die Höhe der jeweiligen Teilnahmegebühr ergibt sich aus den Veranstaltungsprogrammen oder einer gesonderten Vereinbarung.
2. Die Teilnahmegebühr wird vor der Veranstaltung in Rechnung gestellt und ist sofort nach Eingang, spätestens jedoch bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn fällig.

5. Verpflegung/Übernachtung
1. Unterkunft und Verpflegung sind in den Teilnahmegebühren - sofern nicht anders in der Veranstaltungsbeschreibung ausgeschrieben - nicht enthalten.
2. Soweit, insbesondere bei mehrtägigen Kursen, ein Verpflegungs- und Übernachtungsangebot besteht, ist eine gesonderte Vereinbarung mit dem jeweiligen Tagungshaus abzuschließen.

6. Abmeldung durch den Teilnehmer bei Einzelveranstaltungen
1. Abmeldungen von gebuchten Veranstaltungen können nur schriftlich erfolgen. Auf Wunsch wird die Seminarabmeldung bestätigt.
2. Bei Rücktritt von einer Anmeldung werden in Rechnung gestellt, sofern nicht der Rücktrittsgrund auf Verschulden der Marienhaus Bildung oder auf Verschulden eines Dritten, dessen Verhalten sich die Marienhaus Bildung zurechnen lassen muss, basiert:
  > bis zu 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 25,00 EUR Bearbeitungsgebühr
  > bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der Teilnahmegebühren
  > Bei einer verspätetem Anmeldung oder Nichterscheinen: gesamte Teilnahmegebühr
3. Die Stornogebühr entfällt, wenn vom Teilnehmer ein Ersatzteilnehmer gemeldet wird.
4. Dem Teilnehmer bleibt die Erbringung des Nachweises vorbehalten, dass die pauschalen Kosten nicht oder in wesentlich geringerer Höhe entstanden sind. Die Marienhaus Bildung behält sich die Geltendmachung höherer Kosten ausdrücklich vor.

7. Abmeldungen duch den Teilnehmer von einer (mehrmoduligen) Weiterbildung
1. Ein Rücktritt von einer Anmeldung (Storno) kann nur schriftlich erfolgen. Auf Wunsch wird die Abmeldung von der Weiterbildung dem Teilnehmer schriftlich bestätigt.
2. Bei Rücktritt von einer Anmeldung werden dem Teilnehmer in Rechnung gestellt, sofern nicht der Rücktrittsgrund auf Verschulden der Marienhaus Bildung oder auf Verschulden eines Dritten, dessen Verhalten sich die Marienhaus Bildung zurechnen lassen muss, basiert:
  > bis zum jeweiligen Anmeldeschluss 25,00 EUR Bearbeitungsgebühr
  > nach dem Anmeldeschluss bis Beginn der Weiterbildung: 50 % der gesamten Weiterbildungskosten
  > bei einer verspäteten Abmeldung oder Nichterscheinen: 100 % der gesamten Weiterbildungskosten
3.  Die Pflicht zur Zahlung entfällt, wenn vom Teilnehmer ein Ersatzteilnehmer gemeldet wird, der den jeweiligen Zahlungskriterien entspricht und der - vorbehaltlich der Reihungs- und Auswahlbefugnis der Marienhaus Bildung - noch vor Beginn der Weiterbildung dessen Platz einnimmt. Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist nach Beginn der Weiterbildung nicht mehr möglich.
4. Das Weiterbildungsverhältnis kann zudem während der Laufzeit von dem Teilnehmer aus einem wichtigen Grund gekündigt werden. Als wichtiger Grund gilt beispielsweise eine Erkrankung des Teilnehmers, die einen Abschluss der Weiterbildung verhindert, wenn diese Erkrankung durch ein ärztliches Attest von dem Teilnehmer nachgewiesen wird. In diesem Fall sind die Kosten anteilig für die Termine, an denen eine Teilnahme tatsächlich erfolgt ist, zu zahlen.
5. Auch die Marienhaus Bildung ist zu einer Kündigung aus wichtigem Grund berechtigt, beispielsweise wenn durch das Verhalten des Teilnehmers der Weiterbildungserfolg der anderen Teilnehmer gefährdet wird oder aus einem sonsitgen wichtigen, vom Teilnehmer zu vertretenden Grund sowie einem Wegfall der Zulassungskriterien des Teilnehmers. In diesem Fall fallen 100 % der gesamten Weiterbildungskosten an.

8. Absage durch die Veranstalterin
1. Die Marienhaus Bildung als Veranstalterin behält sich das Recht vor, Veranstaltungen bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl abzusagen und/oder gegebenenfalls Veranstaltungstermine zu ändern. Kann der Teilnehmer einen ihm angebotenen geänderten Veranstaltungstermin nicht wahrnehmen, steht ihm ein Rücktrittsrecht zu. Teilnahmegebühren fallen in diesem Fall nicht an.
2. Bei Ausfall einer Veranstaltung durch höhere Gewalt, insbesondere aufgrund der Erkrankung des Referenten oder sonstigen, nicht durch die Marienhaus Bildung zu vertretenden Umständen, steht der Marienhaus Bildung das Recht zu, die Veranstaltung abzusagen.
Der Teilnehmer hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung. Eventuell bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden umgehend erstattet.
Eine Absage von Veranstaltungen wird dem Teilnehmer unverzüglich mitgeteilt.

9. Haftung
1. Die Marienhaus Bildung haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
2. Für einfache Fahrlässigkeit haftet die Marienhaus Bildung - außer im Falle der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit - nur, sofern wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden. Die Haftung begrenzt sich auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch bis zu einem Betrag von 500.000 EUR.
3. Die Haftung für mittelbare und unvorhersehbare Schäden, Produktions- oder Nutzungsausfall, entgagnen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen und Vermögensschäden wegen Ansprüchen Dritter, ist im Falle einfacher Fahrlässigkeit - außer im Falle bei Verletzungen des Lebens, des Köpers oder der Gesundheit - ausgeschlossen.
4. Eine weitergehende Haftung als in diesem Vertrag ist - ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs - ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsbeschränkungen bzw. -ausschlüsse gelten jedoch nicht für eine gesetzlich zwingend vorgeschriebene verschuldungsabhängige Haftung (z. B. gemäß Produkthaftungsgesetz) oder die Haftung aus einer vrschuldungsabhängigen Garantie.
5. Soweit die Haftung nach Ziffern 2 und 3 ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Vertreter, Organe und Erfüllungsgehilfen der Marienhaus Bildung.

10. Urherberrechte
1. Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung der von der Marienhaus Bildung zur Verfügung gestellten Veranstaltungsunterlagen oder Teilen davon, behalten wir uns vor, sofern keine anderen Angaben gemacht werden.
2. Im Rahmen der Veranstaltung gestellte Software darf weder entnommen, noch ganz oder teilweise kopiert, verändert oder gelöscht werden. Im Besonderen gelten die Copyright-Bestimmungen der Hersteller.
3. Bei Zuwiderhandlungen behält sich die Marienhaus Bildung Schadenersatzforderungen vor.

11. Datenschutz
1. Der Teilnehmer erklärt sich mit der Erhebung und Verarbeitung seiner Daten für Zwecke, die mit der Erfüllung vertraglicher Vereinbarungen einhergehen, einverstanden.
2. Es werden nach Maßgabe des Bundesdatenschutzgesetzes nur solche personenbezogenen Daten verarbeitet, die für die Durchführung des Vertrages notwendig sind.
Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

12. Anwendbares Recht/Gerichtsstand
1. Auf das Vertragsverhältnis und seine Durchführung findet ausschließlich da Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.
2. Der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag, ist Neuwied.

13. Schriftform
Sämtliche Änderungen, Ergänzungen und Aufhebungen des Vertrages und der allgemeinen Geschäftsbedinungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung der Schriftform.

14. Schlussbestimmungen
1. Sollten einzelne der vorgenannten Bestimmungen unwirksam sein oder werdne, so wird hierdurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.
2. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die, soweit möglich, dem angestrebten Ziel am nächsten kommt.


Neuwied, 28.10.2014

 

* Die im Text verwendete männliche Form schließt weibliche Personen ausdrücklich ein und stellt somit keinen Verstoß gegen das AGG dar.

Marienhaus Bildung

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